Die Zielsetzung für die Einführung der Flexiblen Schuleingangsphase war, dass alle

schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufgenommen und dem

Grad ihrer Schulfähigkeit entsprechend gemeinsam mit allen Kindern gefördert

werden sollen.

Für die konkrete Umsetzung hat sich die Norbert-Grundschule mit allen Gremien

gemeinsam mit Eltern und Lehrerinnen und Lehrern einstimmig für das Konzept der

jahrgangsgemischten Klassen 1/2 entschieden. Die sechs Eingangsklassen

bestehen also jeweils aus Kindern der Klassen 1 und 2.

Um durch die Bezeichnungen schon eine Zugehörigkeit zum jeweiligen Haus zu

geben, gibt es jetzt im Sonnenhaus (Haus A) die Sonnenkäfer- und die

Sonnenblumenklasse, im Mondhaus (Haus B) die Mondraketen- und die

Mondsteinklasse und im Sternenhaus (Haus C) die Seestern- und die

Sternschnuppenklasse.

Die Kinder werden in nahezu allen Fächern gemeinsam unterrichtet. Teilweise findet

der Unterricht in Differenzierungsgruppen statt.

Der Norbert-Grundschule zugeordnet ist ein Sozialpädagoge mit speziellen Aufgaben

in der Schuleingangsphase. Als Einschulungskoordinator ist er zuständig für

die Schuleingangsdiagnostik und die Kooperation mit den Kindertagesstätten und

Kindergärten.

Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Arbeit mit entwicklungsverzögerten Kindern. 

Täglich werden diese Kinder zwei Stunden im "Lernstudio" von dem

Sozialpädagogen und einer Praktikantin gefördert.